01.02.-28.02.2026  Portugal/Spanien

Diesmal war alles anders - es sollte eine echte Abenteuerreise werden.

Es fing schon damit an, dass wir mehrmals kurz nach dem Start umkehren mussten, weil wir Wesentliches vergessen hatten. ZB. die Toilettenkassette 🙄. Das Wetter ungewöhnlich schlecht. In Deutschland noch deutliche Minustemperaturen in der Nacht, in den Zielländern seit Wochen Sturm und Dauerregen. Selbst Manuel, meinen alten Schulfreund den wir erstmals bei Lissabon besuchen wollen, hat uns vor den Zuständen dort gewarnt. Für die Anfahrt über Frankreich haben wir uns für Stellplätze vom Camping-Car-Park über eine App angemeldet. Stets gut angelegte, saubere Stellplätze mit funktionierender Infrastruktur an ruhig gelegenen Orten haben uns überzeugt. Zugang nur für "Member" über Schranke mit Code. Allerorten Überschwemmungen. Fing schon in Frankreich an und war schlimm in Spanien. Quasi alle Flüsse sind über die Ufer getreten. Felder in Seenlandschaften verwandelt. Noch schlimmer dann in Portugal. Sturmschäden, Überflutete Straßen und Hangrutsche in den Bergen zwangen zu vielen Umleitungen. Am Campingplatz in Asseceira waren wir die ersten Gäste. Prompt gab es wegen Gewitter einen Stromausfall. Seitdem funktioniert der Kühlschrank nicht mehr elektrisch sondern nur noch über Gas. Von Lissabon und der Umgebung hatten wir ob des schlechten Wetters auch nicht viel. Aber der Besuch bei Manuel war herzlich und freudig und aller Mühen wert.

Am Do.12.02. brachen wir ab und steuerten auf Calpe zu. Sonnengarantie auf unserem Lieblingscampingplatz lockte sehr. Die 1000 Km dorthin wollten wir mit 2 Übernachtungen überbrücken. Merida als erstes Ziel kurz hinter der spanischen Grenze war schnell erreicht, sodass wir für den 2.Tag das Ziel weiter steckten. Dann blieben wir jedoch auf der Autobahn liegen. Kein Vortrieb mehr. (Schlauch vom Abgasturbolader defekt) Abschleppen - Hotelübernachtung - Notreparatur - erfolglose Werkstattsuche - Schleichfahrt zum Campingplatz. Am Montag kamen wir völlig aufgelöst am Campingplatz an. Endlich Sonne und Zeit sich in aller Ruhe zu Erholen und nach einer Werkstatt Ausschau zu halten. Am Ende verlängerten wir den Aufenthalt maximal und starteten direkt nach erfolgter Reparatur die Heimfahrt. Die verlief glücklicherweise ohne Zwischenfälle  🤣